K I W I B E R N D.de - die Seite von Bernd Oschatz

21.02.-20.3.2010  Na ja, der Winter in Deutschland war ja auch nicht schlecht, aber nach den guten Erfahrungen des letzten Jahres bin ich auch diesmal wieder zum Ski fahren nach Ellingseter gereist. Winterurlaub ist irgendwie erholsamer als Urlaub im Sommer, finde ich jedenfalls. Am Fährterminal in Kiel habe ich 2 Bekannte aus dem letzten Jahr wieder getroffen und wie sich später herausstellte waren alle 12 Teilnehmer zusammen eine super Gruppe. Es hat also wieder Spaß gemacht,  sich bei hervorragenden Winterwetter an der frischen Luft zu bewegen, nette neue Leute kennen zu lernen und einfach Ruhe zu tanken, trotz und gerade wegen der vielen Aktivitäten wie letztes Jahr beim Schneeschuhwandern, Eisangeln, Iglu bauen, Sauna .... und bei einem guten Buch. Ich habe von Achim Achilles "AchillesVerse" gelesen, sehr unterhaltsames Buch über die "Höhen und Tiefen" eines Läuferlebens.

   beim Schneeschuhwandern im ca. 1 m hohen Pulverschnee    Moritz, unser Guide

  

                                    Anja und Birgit beim Eisangeln  natürlich mußte auch wieder                                                                  das selbstgebaute Iglu getestet werden 

  

wir von Hütte 3 beim           wir hatten zum Waffelessen         auf der Rückfahrt

"Abendschmaus"                 eingeladen (mit Lamia)  

 

            Auf Wiedersehen in Ellingseter 2011? Für mich bestimmt!

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8.-17.02.2009      Wieder mal war ich Urlaubsreif - warum nur werden die Abstände immer kürzer? Mein 1 Winterurlaub, zum Skifahren nach Ellingseter in Norwegen (nahe Fagernes). Das Richtige, um die Seele baumeln zu lassen. Gebucht bei "Elch Adventures Tours" und durchgeführt von den "Vagabunden". Organisation und Durchführung der Reise war Klasse, die Verpflegungsangebote waren mehr als ausreichend und abwechslungsreich - wer meine Norwegentouren kennt, vermutet keinen Hirschgulasch und Lachs  auf meiner Speisekarte! Und unsere beiden Guides Frank und Thomas hatten alles gut in Griff.  

Einige 1. Bilder könnt Ihr hier sehen. Wenn ich Bilder der anderen Teilnehmer habe, tausche ich vielleicht noch das Eine oder Andere aus. Schaut also mal öfter vorbei.

   

Temperaturen bei - 15-20 Grad ließen sich bei Sonnenschein und Windstille ertragen

  

ideale Bedingungen zum Langlauf

   

und Schneeschuhwandern durch den 100-150 cm hohen Schnee

  

Verdichten der Schneefläche für unseren Iglu-Bau. Eimal als festen Untergrund fürs Iglu und als feste Schneefläche zum Ausschneiden der Schneeblöcke. Trotz angestrengten Treten war der Schnee so locker (kalt und trocken), daß man mit normalen Schuhen wieder versunken ist. Also haben wir kurzerhand einen schon angelegten und deshalb etwas festeren Weg aufgegraben und als "Steinbruch" genutzt. Thomas (in Orange) war unser Oberbaumeister.

  

den Eingang natürlich nicht vergessen, so tief wie möglich, damit er wie eine Luftschleuse wirkt, und schon war unser "Atommeiler" fertig. Naja, nicht ganz so schnell, 2 Tage haben wir insgesamt gebraucht, weil der Schnee so locker war mußßte die Wölbung etwas geringer ausfallen und damit wurde der Iglu auch etwas

höher - ca. 2,80m !

  

Und abends am Lagerfeuer war die Anstrengung dann vergessen und ich freute mich auf die Nacht im Iglu. Etwas wärmer angezogen als sonst, habe ich gut geschlafen. Zumindest sagten das Christine und Dirk. Von innen sieht man das Licht durch die Fugen scheinen, das Innere wirkt dadurch warm und gemütlich und auf unseren Rentierfellen mußte man einfach gut schlafen - auch bei -20 Grad draußen und kurz über 0 Grad drinnen.

                   

Eisangeln. Die Eisschicht war ca. 60 cm stark, doch zwischen dem Schnee und dem Eis war eine Matschschicht, so daß wir die Ski lieber dran ließen um keine nassen Schuhe zu bekommen. Und haben wir da was geangelt ? Sollte fürs Abendessen reichen - oder? ;-)